Der Kuss der Nehrungfrau
Jedes Buch hat dir etwas zu sagen.
Jedes eine Botschaft an dich.
Jedes hat dir Kräfte zu spenden.
Keines ist um seiner selbst willen da.
Jedes ist um deinetwillen geschrieben:
um dir einen Weg zu zeigen -
den Weg zu dir selbst.
Carl Christian Bry ( 1892 - 1926)
Deutscher Schriftsteller

Der Kuss der Nehrungfrau ist ein stiller Roman über das, was Männer oft tragen, ohne darüber zu sprechen: Verantwortung, Erwartungen, Schuld – und die Sehnsucht, irgendwo anzukommen.
Sten ist ein Mann, der nie gelernt hat, seine Gefühle in Worte zu fassen. Er funktioniert, hält aus, zieht sich zurück. Er liebt, ohne viel zu sagen. Und er gerät an einen Ort, an dem etwas in Bewegung kommt – leise, unaufdringlich, aber unumkehrbar.
Die Nehrungfrau erscheint nicht als Verführung, sondern als Spiegel. Sie zeigt, was fehlt.
Und sie stellt eine Frage, die nicht laut gestellt werden muss:
Bleiben oder gehen? Festhalten oder loslassen?
Der Roman erzählt von Vätern und Söhnen, von Brüdern, von dem Schweigen zwischen ihnen – und von den Entscheidungen, die ein Leben prägen. Er urteilt nicht. Er erklärt nicht. Er beobachtet.
Der Kuss der Nehrungfrau ist kein lauter Roman und kein klassisches Liebesdrama. Er richtet sich an Männer, die sich zwischen Pflicht und Sehnsucht wiederfinden – und an Frauen, die verstehen möchten, wie Männer fühlen, auch wenn sie es nicht sagen.
Ein Buch über Nähe und Distanz.
Über das, was wir jagen – und das, was bleibt.
VERÖFFENTLICHUNG: 15. April 2026
18 Uhr in der Schlossvilla Derenburg


